Dinkel-Laugenbrezeln

In letzter Zeit habe ich öfters mit Dinkelmehl gebacken…ist ja grade Trend 😉 Da ich mir auch endlich richtige Laugenperlen zugelegt habe und nicht mehr mit Natronlauge backe, habe ich also meine geliebten Laugenbrezeln mal in der Dinkelvariante probiert und diese mit „richtiger“ Lauge belaugt.

Die Zutaten habe ich gemäß Rezept in eine Schüssel geben und den Teig kräftig durchgeknetet und lange gehen lassen. Das zweimalige Gehen und Kneten hat sich bei mir bewährt, da ich beim ersten Knetgang von Hand den Teig nicht weich genug bekomme. Nach dem zweiten Durchgang hat der Teig dann eine samtige und weiche Textur und lässt sich prima weiterverarbeiten.

Die abgestochenen Teiglinge habe ich diesmal nicht vorher rundgewirkt, sondern direkt zu Rollen geformt. Dann noch ein wenig Ruhe gönnen und zu langen Rollen ausrollen und mit dem Schlingen beginnen.

Mein Teig war diesmal sehr fluffig und luftig (vermutlich weil ich aus Versehen etwas mehr Wasser im Teig hatte) und so ließen sch einige Rollen zu Riesenbrezeln schlingen – andere wiederum waren sehr klein – und andere Rollen waren so „schlaff“, dass sich diese etwas mühseliger zu formschönen Brezeln schlingen ließen.

Ich hab die fertig geschlungenen Brezeln nochmal für ne Stunde ins Gefrierfach gelegt. Dadurch werden die Brezeln schön fest und lassen sich gut belaugen. Mein Kühlschrank sowie mein Gefrierfach ist leider nicht sehr groß und so haben einige Brezeln beim Anfrieren leider etwas an Form eingebüßt bzw. war die Oberfläche nicht mehr so glatt. Einige Unförmigkeiten lassen sich später zwar durch das Backen beheben, aber leider auch nicht alle.

Ich hab nur eine sehr kleine Dose mit Lauge, sodass ich nicht viele Brezeln auf einmal belaugen kann und auch nicht viel Platz zum Hantieren habe. Brezeln sollen aber ohnehin nicht allzu lange in der Lauge liegen, weil sonst zu viele schädliche Chemikalien in den Teig eindringen, so belaugte ich brav eine Brezel nach der anderen.

An einigen wenigen Stellen sind die Brezeln etwas eingerissen, aber geschmacklich konnte ich durch das Einfrieren und Auftauen keine Nachteile feststellen.

Fazit: zu fluffiger Teig erschwert das Schlingen ein wenig und ergibt nicht so formschöne Brezeln. Eingefrorene belaugte Teiglinge muss man vor dem Backen rechtzeitig auftauen, sodass die Teigoberfläche beim Backen nicht einreißt und schön straff bleibt.

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