Pfannkuchen

Karneval ohne Pfannkuchen wär schon irgendwie unvollständig – also hatte ich mich aus gegebenem Anlass mal an die Pfannkuchen getraut.

Seit Kurzem habe ich ein Lehrbuch für Bäcker in der Ausbildung und blätter und stöber darin regelmäßig, um mir noch mehr Wissen anzueignen und dabei stieß ich auf ein Rezept und die Anleitung zur Herstellung von Pfannkuchen. Da war natürlich klar, dass dies mein  nächster Backversuch wird.

Das Herstellen des Teiges (Rezept Pfannkuchen) ist mittlerweile schon ein routinierter Vorgang. Leidig ist einzig die Tatsache, dass ich immer noch von Hand knete und somit lange brauche, um einen geschmeidigen Teig zu haben. Irgendwann ist hoffentlich das Budget für eine anständige Küchenmaschine da.

Den Teig habe ich insgesamt dreimal geknetet und gehen lassen, damit viel Luft in den Teig kommt und die Krume luftiger wird. Da im Rezept keine Angaben zu dem Gewicht von Pfannkuchen gemacht wurden, habe ich entschieden mein 900g schweren Teig in zehn Teile á 90g zu teilen. Die Teiglinge habe ich anschließend rundgewirkt und noch etwas ruhen lassen.

Nachdem diese aufgegangen sind, habe ich Schmalz erhitzt und die Teiglinge nacheinander darin ausgebacken. Naja, was soll ich sagen…ohne anständiges Thermometer konnte ich die Temperatur des Schmalzes nicht messen und so war das Fett bei den ersten Pfannkuchen viel zu heiß. Resultat, war dass die Kruste viel zu fest wurde und der innere Kern noch zu teigig war. Laut Rezept sollten die Pfannkuchen je Seite 3-4 Minuten ausbacken – bereits nach einer Minute waren meine wiederum schon dunkelbraun und daher innen natürlich noch nicht gar.

Bei drei Pfannkuchen klappte das Ausbacken ganz gut und es war sogar ein weißer Ring erkennbar – die anderen waren einfach nur durchgängig braun (erinnerten mich äußerlich stark an Quarkbällchen).

Da der Backversuch nicht so gelungen war und ich ohnehin keine Hilfsmittel zum Befüllen der Pfannkuchen hatte, sparte ich mir auch die Glasur und hab letztendlich alle gelungenen Pfannkuchen halbiert und Marmelade dazwischen geschmiert und sie wie Brötchen verzehrt. Geschmeckt hat es trotzdem!

Morgen treffe ich mich mit einem Freund, der mir netterweise Spritzen mitbringt, sodass ein nächster Backversuch bald ansteht und diese Pfannkuchen dann auch befüllt werden können. Beim nächsten Mal werde ich auch Öl in einem größeren Topf zum Ausbacken verwenden. Habe im Bäckerlehrbuch auch nochmal nachgelesen, dass Schmalz fürs Ausbacken ohnehin ungeeignet ist. Hätte ich ja auch vorher mal gründlicher nachlesen können!

 

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