Stollenmuffins

Endlich hatte ich mal Zeit ein weihnachtliches Heferezept zu kreiieren. War auch schon längst überfällig. Ich entschied mich für die klassischen Weihnachtsstollen.

In dem Backbuch Backen mit Glücksgefühl: Hefeteig: ganz einfach habe ich ein recht simples Rezept für Weihnachtsstollen gefunden, ohne viel Vorteige – denn ich wusste, dass ich dafür nicht die Zeit habe. Irgendwann werde ich mich aber auch an die Rezepte mit längerer Teigführung herantrauen.

Die Sultaninen hatte ich bereits drei Tage vorher mit Rum eingelegt und somit konnten die bereits gut durchziehen.

Am Backtag habe ich im Mehl mit der warmen Milch und der Hefe einen kleinen Vorteig angesetzt – diesen habe ich ca. 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend habe ich alles mit den Sultaninen, dem Zitronat, dem Orangeat und den restlichen Zutaten vermengt und gut verknetet. Das Salz habe ich leider vergessen – am Backergebnis hat das aber keine erkennbaren Konsequenzen gehabt. Der Rest Milch war bei mir etwas zuviel – wahrscheinlich reichen auch 50ml weniger.  Durch die feuchten Sultaninen und dem Zitronat und dem Orangeat waren ohnehin sehr viele feuchte Zutaten im Teig. Den fertig gekneteten Teig habe ich dann mit Bäckerleinen abgedeckt und für 2 Stunden im Ofen gestellt, danach hat der Teig sich nahezu verdoppelt und war herrlich luftig.

Anschließend habe ich den Teig auf 12 kleine Muffinförmchen und 4 kleine Backförmchen verteilt. Der restliche Teig ergab noch einen beschaulichen kleinen Stollen. Das habe ich dann nochmals für 3 Stunden ruhen lassen. In der Zwischenzeit konnte ich den Ofen vorheizen.

Bei 180 Grad haben die Muffins und die Mini-Stollen gute 15 Minuten im Ofen gebacken. Der kleine Stollen benötigte rund 20 Minuten. Nach etwa der Hälfte der Zeit habe ich die Backbleche gedreht, damit alles gleichmäßig braun wird.

Für den Guss habe ich die Stollen mit zerlassener Butter bestrichen, mit Zucker bestreut und anschließend noch mit Puderzucker bestreut. Laut Rezeptvorgabe soll man diesen Vorgang zweimal wiederholen – die Butter aber nochmals mit einem Pinsel auf den bereits bezuckerten Stollen zu verstreichen war etwas umständlich und ne kleine Sauerei. Vielleicht hätte ich auch erst den Puderzucker einziehen lassen und aushärten müssen. Am Ende lies sich das Ergebnis aber ganz gut sehen und schmecken. Womöglich mal die zweite Lage Butter dann doch ein wenig viel, da etwas Gelb bei der Puderzuckerschicht zu erkennen ist.

Einige Stollen habe ich dann direkt nach dem Backen eingefroren und einige Stollen habe ich meinen Nachbarn geschenkt – schließlich ist ja Weihnachten! An einem Abend hatte ich meine Familie zum Vogelessen zu Besuch und da gab es die Muffinstollen mit etwas Vanilleeis und Granatapfelkernen als Dessert. Das war auch richtig lecker!

 

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