kleine Splitterbrötchen

Mit meinen letzten Backversuch zu den Splitterbrötchen war ich recht unzufrieden. Der Teig war viel zu fest und trotz vieler Touren bei der Teigverarbeitung, waren am Ende kaum Schichten erkennbar. Da zunehmend gerade dieser Beitrag häufiger aufgerufen wird, möchte ich selbstverständlich auch von einem positiven Ergebnis berichten. Es war also an der Zeit einen neuen Backversuch zu starten

Ich habe ein wenig das Rezept verändert (Variante 1), in der Hoffnung ein besseres Ergebnis zu erhalten. Der letzte Teig war recht trocken, also habe ich etwas mehr Flüssigkeit verwendet. Anstelle der Butter habe ich Kokosfett genommen, da dies schneller hart wird, wenn man es abkühlt.

Nachdem ich alle Zutaten vermengt habe, hatte ich einen noch recht klebenden Teig. Diese habe ich eine Stunde ruhen lassen und anschließend mit dem restlichen Mehl aufgearbeitet. Jedoch brauchte ich beim ersten Ausrollen noch mehr Mehl, da der Teig recht stark auf der Arbeitsplatte klebte. Trotz gutem Auskneten, schlug der Teig noch viele Blasen, die ich leider nicht weiter rausbekam.

Teig Splitterbrötchen nach erstem Kneten
Teig Splitterbrötchen nach erstem Kneten

Dann das Kokosfett drauf gegeben und zugeklappt und dann die Luft rausgerollt und den Teig eingeklappt. Hier merkte ich bereits den ersten marginalen Unterschied, da das Kokosfett nicht so schmierte und durch den Teig quoll, wie damals die Butter. Das ganze habe ich dann noch zweimal wiederholt.

Generell lässt sich sagen, dass der Teig sehr samtig war und sich gut ausrollen und verarbeiten ließ. Ich konnte ihn teilweise so dünn rollen, dass ich ihn mehrmals einklappen konnte. Ab und zu habe ich auch Ecken abgeschnitten, um die rechteckige Form zu bewahren.

Die Rolle habe ich von der langen Teigseite aus aufgerollt. Beim nächsten Mal würde ich ihn wohl von der kurzen Seite aufrollen, um größere und dickere Brötchen zu bekommen. Meine Rolle war dann doch sehr lang und dünn. Super war allerdings, die erkennbaren Lagen durch die drei Touren.

erkennbare Lagen des Splitterbrötchen-Teiglings
erkennbare Lagen des Splitterbrötchen-Teiglings

Ich habe acht Mini-Brötchen rausbekommen. Diese habe ich wie beschrieben tief eingeschnitten und die Ecken jeweils nach unten gekrempelt – klebrige Enden hatte ich im Gegensatz zum ersten Backversuch nicht.

kreuzweise eingeschnittener Teigling
kreuzweise eingeschnittener Teigling

Dann habe ich noch Zucker und Zimt vermischt und mit Wasser vermengt und die Teiglinge damit eingerieben. Nachdem alles fertig gebacken war, muss ich allerdings sagen, dass ich nächstes Mal den Zucker vorher auflösen sollte, damit man die Kristalle nicht sieht.

Bis auf die Kristalle ist mir das Splitterbrötchen optisch aber gut gelungen – man sieht die vielen Schichten und diese sind auch sehr unregelmäßig angeordnet, wie es für ein Berliner Splitterbrötchen üblich ist. Geschmacklich finde ich sie auch gut – lediglich die Glasur kann von der Konsistenz her noch klitschiger sein.

Splitterbrötchen
Splitterbrötchen
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