Burgenländische Kipferl

Heute muss ich mal von einem eher ungelungenen Backversuch berichten – das Endresultat is zwar durchaus lecker, aber der Weg dahin war eine riesige Sauerei.

hier gibts die Zutaten und Anleitung zum nachlesen: Rezept burgenländische Kipferl

Wie ich die Zutaten für den Teig zusammenmischte zweifelte ich bereits stark an den Teigangaben. Meine Butter war (wie gefordert) zimmerwarm, aber gefühlt hatte ich nicht genügend Flüssigkeit, um einen festen Teig daraus zu formen. Auch der Knethaken der Maschine konnte nicht so recht alles vermengen, also habe ich von Hand weiter geknetet. Durch die Handwärme lies sich der Teig dann doch noch verarbeiten und in der Tat bekam ich einen glatten Teig raus. Nach einer Stunde Kühlschrankaufenthalt ist der Teig auch aufgegangen – er war allerdings etwas rissig.

In der Zwischenzeit hatte ich damit begonnen die Eiweiße und den Zucker aufzuschlagen. Das Rezept sagte nicht konkret, ob es steif geschlagen werden soll, aber ich bin mal davon ausgegangen. Nach bestimmt 10 Minuten Schlagen – von Hand! -hatte ich endlich einen festen Eischnee – der Arm tat zwar weh, aber nicht umsonst ist es ja Handwerk. Dann noch gemahlenes Krokant untergehoben und fertig.

Dann fingen meine Sorgen auch schon an…meine Küche ist recht klein und somit hatte ich Probleme die beiden Teighälften nebeneinander auszurollen, aber auch das gelang am Ende irgendwie. Nun sagte mir das Rezept ich soll die Masse drauf verteilen und dann zu einer Rolle formen. Da stand ich auf dem Schlauch – was nun tun mit den beiden ausgerollten Teigen? Das stand da nicht beschrieben, also habe ich angenommen, dass die Masse zwischen beide Teige soll und dann aufgerollt werden soll. Oh oh – ganz dumme Idee. Soviel Masse zwischen den dünnen Teigen und dann noch zur Rolle formen- naja die Sauerei war vorprogrammiert. Der Teig riss und die Masse quoll heraus. Wie ich dann noch etwas aus der Rolle ausstechen soll, war mir ein Rätsel und ist mir natürlich auch nicht geglückt. Masse und Teig hielten gar nicht zusammen und alles zerfiel in Einzelteile. Da war wirklich nichts mehr zu machen – auch nicht mit ganz viel Kreativität. Also hab ich alles irgendwie auf Backblech drapiert und dann gebacken.

Nun ja, optisch ist es kein Highlight geworden, aber geschmacklich ist es trotzdem gut.

Dieses Ergebnis hat mich natürlich nicht zufriedengestellt und so habe ich direkt am nächsten Tag nach anderen Anleitungen geguckt und siehe da – die Masse gehört jeweils auf beide Teige verteilt und dann zur Rolle geformt. Dann geht wohl auch das Ausstechen besser. Macht auch Sinn! Naja, das schreit wohl alles nach einem neuen Backversuch.

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