Franzbrötchen

Beim Stöbern durch mein Dr. Oetker-Backbuch bin ich auf das Franzbrötchen gestoßen. Eine Woche vorher habe ich mich auch mit einer Kollegin über Franzbrötchen unterhalten und so entschloss ich mich kurzerhand die Franzbrötchen nachzubacken. das Rezept gibt’s hier Rezept Franzbrötchen

Die ersten Zubereitungsschritte liefen ohne Probleme. Die leicht warme Milch-Butter-Mischung und die restlichen Zutaten resultierten nach intensivem Kneten (diesmal mit dem Knethaken) wirklich in einem schönen glatten Teig. Ich habe lediglich drauf geachtet, das Salz nicht direkt auf die Hefe zu geben.

Nach ca. 30 min Gehzeit habe ich den Teig nochmal kurz durchgeknetet, so bekam er eine rundere und straffere Oberfläche und ging nach weiteren 30 Minuten wunderbar auf.

Nach einer Stunde hatte der Teig sich sichtlich vergrößert und eine sehr glatte Oberfläche sowie weiche Konsistenz. Den Teig habe ich auf bemehlter Fläche kurz durchgeknetet und probierte ihn auszurollen. Das war wiederum etwas schwieriger. Die ersten Rollversuche zeigten so gut wie keine Ergebnisse, außer Luftblasen im Teig, die ich von links nach rechts gerollt habe. Also habe ich den Teig nochmal kurz ruhen lassen, etwas hin- und hergedreht und dann ging das Ausrollen auch schon viel besser. Selbst ein Rechteck konnte ich rollen.

Dann die Butter draufgegossen und verteilt und die Zimt-Zucker-Mischung drauf verstreut. Alles zu einer Rolle geformt und in 12 gleich große Teile geschnitten. Mit dem Auge habe ich grob die Mitte abgeschätzt und dann jeweils links und rechts davon auch noch die Mitte abgetrennt. Die entstanden vier Teile hab ich wiederum gedrittelt. Zum Abtrennen bzw. Abschneiden nehme ich meinen Teigeinteiler.

Dann habe ich den Holzstil meines Quirls genommen und der Länge nach die Teiglinge in der Mitte runtergedrückt und dann nochmal mit der Hand flachgedrückt. Das alles aufs Backblech gelegt (ich hätte durchaus größeren Abstand zwischen den Teiglingen lassen können) und in den vorgeheizten Backofen geschoben. Nach 12 Minuten bei 180 Grad waren die Franzbrötchen auch schon fertig.

Um ein Franzbrötchen zu haben, das optisch mehr am Hamburger Original liegt, sollte ich beim nächsten Mal breitere Teiglinge nehmen – am besten die Teigrolle in 8 Teile teilen. Dann zeigt das Runterdrücken mit dem Holzstiel sicher mehr Effekt und mehr Ringe kommen zum Vorschein.

Ich habe vorher noch nie ein Franzbrötchen gegessen, aber das Resultat hat mir sehr gemundet. Meine Kollegin sagte, in der Bäckerei bekomme man es oft „blättriger“, aber meins war geschmacklicher besser. Und das ist ja das Entscheidende!

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